Freitag, 18. Dezember 2009

Wie er gestrahlt hat, der Weihnachtsbaumverkäufer, als ich heute zum dritten Mal vorbeikam und abermals nach einem "schönen" Mistelstrauch fragte. Folgen Sie mir, sagte er, ich habe gehofft, dass Sie wiederkommen, und ihn für Sie im Wagen gelassen. Einen passenden Christbaum habe er auch schon reserviert - und da mein Auto etwas klein dafür sei, könne er ihn auch gerne frei Haus liefern.

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Mittwoch, 16. Dezember 2009

Die Frau, die ihn vor ziemlich genau zehn Jahren unbedingt haben wollte, wirft ihm jetzt vor, dass sie ihre schönsten Jahre an ihn vergeudet hätte.

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Widerstand.
Widerstanden.

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Dienstag, 15. Dezember 2009

Lob der Po**Bank:
Nach Feierabend ewig in der Schlange gestanden, den dringend benötigten Betrag auf ihr Konto eingezahlt. Ich war kaum zuhause, hatte Kaffee gekocht und den Rechner aktiviert, als die Nachricht kam, das Geld sei angekommen. Auch eine beschleunigte Auslandsüberweisung hätte ca. fünf Tage gedauert. Bis dahin ist sie hoffentlich schon hier.

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Argwohn.
Joviale Scherze.
Sein formaler Händedruck.

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Fünfundfünfzig

[auch nicht ich]

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Montag, 14. Dezember 2009

"Nach eurer Mutter könnt ihr euch nicht richten
- die hat gerne Männer, die keine Zeit haben."

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Fünfundzwanzig

[nicht ich, leider]

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Dass ich darauf nicht schon längst gekommen bin: diese Krümelschublade weiße Äppel-Tastatur einfach mal den Sprüharmen der Spülmaschine zu überlassen. Funktioniert. Fast schade, dass ich nun schon eine neue habe.

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Wes das Herz voll ist

Erstaunlich, dass sie einander nicht an ihrer Wortwahl erkennen. Ob sie überhaupt bemerken, wie schnell sie sich die immer gleichen Vokabeln zueigen machen? Ganz und gar auserwählt fühlt sich eine jede und möchte es wie die anderen der Welt mitteilen. Und der Branding-Experte lächelt.

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Sonntag, 13. Dezember 2009

Eine Stunde mit meinem Fernost-Kind telefoniert und die Weihnachtsplanung steht: zwölf Personen, zehn Theaterkarten, acht Schlafplätze.
Am Fünfundzwanzigsten wird aufs Traditionellste gekocht, davor und danach machen wir auf Semihomemade und "jeder bringt was mit". An meinem Geburtstag gibt's einen Tisch in der Lieblingskneipe, danach schleppen die Jungs den Weihnachtsbaum in die Dachwohnung, die Mädels sammeln zur Freude der Nachbarn die runtergefallenen Nadeln auf - alles wie gehabt. Oben angekommen wird geschmückt, getrunken und gefeiert.
Anreise bitte mit kleinem Gepäck und nicht vor dem nächsten Wochenende!

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Samstag, 12. Dezember 2009

Was ich gar nicht kann, ist Beziehung; immer nur amour fou.
Und Weihnachten dann doch wieder mit der Familie. Sorry.

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Freitag, 11. Dezember 2009

Liebes Christkind,

ich wünsche mir einen hellgrauen Kaschmirpulli, nicht zu dick und nicht zu dünn, am besten nicht nur Kaschmir, sondern mit Baumwolle gemixt, so wie der, den ich letztens anhatte. Die Ärmel sollten siebenachtellang sein, damit die Handgelenke Schmuck tragen können, und der Rollkragen schön weit und nicht drangestrickt, sondern extra, weil ich ihn ja meistens weglassen will.

Und wenn es das nicht gibt (was ich befürchte), dann bring mir doch bitte einen Korb mit schöner Wolle - vielleicht noch eine oder zwei weitere Farben dazu. Stricken muss ich nämlich erstmal wieder üben und so ein Ringelschal sieht auch schon gut aus, wenn der Pullover noch in Arbeit ist.

Ansonsten bin ich wunschlos und fast glücklich (Wein ist bestellt, eine unverkrümelte Tastatur mit Apfeltaste hat man mir eben feierlich überreicht und um die große Ledertasche kümmert sich sowieso schon jemand).

Vielen Dank und schönste Grüße von E. (wie Extravagantin)

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

Hoch satteln
und nicht tief fallen; eine Kunst.
Kann gelingen - oder auch nicht.

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Mittwoch, 9. Dezember 2009
Heinzelmännchen

Seit Wochen schiebe ich eine Sache vor mir her; nichts Großartiges, aber keine Zeit/ keine Lust, das Übliche halt. Morgen nun ist endgültig der letzte aller letztmöglichen Abgabetermine. Heute habe ich - nicht ungerne - eine Weihnachtsfeier abgesagt, um ein bisschen Luft zu haben; bin dann doch erstmal in die Musikschule gefahren (zur Seelenmassage); auf dem Heimweg ein paar dringende Besorgungen, danach zweidrei Kleinigkeiten im Haushalt inklusive Gerätereparaturen. Um neun sitze ich endlich mit einem Glas Wein am Schreibtisch, Zigarette an, Telefon aus, schnell nochmal nach den Mails schauen, bisschen Internet; wenn ich die Nacht durcharbeite, schaffe ich's schon noch.
Jetzt endlich liegt alles ausgebreitet vor mir - und ich stelle fest, dass es fertig ist, fix und fertig, allein die Dokumentation fehlte noch, Sache von einer guten Viertelstunde. Das Erschreckende daran: ich kann mich nicht erinnern, wann ich den Kram erledigt habe. Hätte ich wenigstens geahnt, dass es getan ist, von wem auch immer, ich hätte eine herrliche Zeit gehabt.

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