gestern im frankfurter schauspiel 48 bestellte karten abgeholt -
für eine aufführung in den ferien, die angeblich desinteressierte
schüler/-innen eines kollegen unbedingt besuchen möchten.
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osterferien
… und gleich mit der falschen lektüre angefangen. mir war nach etwas mit oder in oder über berlin und ich habe nach thea dorns "berliner aufklärung" gegriffen und nach "berlin noir". vielleicht sollte ich noch was neueres von ihr lesen, ehe ich sage, dass mich ihre bilder, ihre figuren, ihre sprache anöden.
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fast
abend im märz. glückselige musik
von amseln und alten meistern.
er rief an. ich hätte ihm fast
die verbotenen drei wörter gesagt.
ulla hahn (in: liebesgedichte, 1993)
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in die jahre gekommen:
mein kleines schwarzes
wurde des morgens von
einem linienbus gestreift.
problemlos die reparatur,
auch die anderer mängel,
doch nun heißt es warten
auf die neue stoßstange,
vom hersteller sowie im
handel nicht feilgeboten.
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bert brecht ist an einem 10. februar geboren
und außer ihm der eine und ein anderer,
unvergessen, obwohl da grandios gescheitert.
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mir kommt es vor, als gäbe es
mehr leute, die bücher schreiben,
als solche, die (noch) bücher lesen.
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wirklichkeitsillusion
(ich glaube: mann, t.)
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sich in allen ecken
wundstoßen
und ganz bleiben
(rose ausländer)
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auf ein neues …
nun lasst uns also das alte jahr in aller form verabschieden.
nicht, dass es für mich ein schlechtes jahr gewesen wäre
- aber doch durchwachsen, streckenweise auch etwas zäh.
(zu) vieles ist mir nicht gelungen: weniger zu arbeiten etwa
oder eine neue sprache zu lernen, zu trommeln und zu singen;
zwar habe ich das alles versucht - aber mit zu wenig energie.
auch das reisen kam zu kurz, ebenso mein geliebtes theater.
die vorhaben bleiben also, doch sollen diesmal taten folgen.
immerhinque: die weichen sind gestellt (ein arbeitsfreier tag)!
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morgens: letzte schritte auf dem weg zur ferienreife
mittags: winzersekt und kanapees im kleinen kreis
später: kaffee und kekse auf dem heimischen sofa
nun: etwas ruhe vor dem sturm der nahenden feste
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personaldecke
die kollegin, die ich von august bis november (mit überstunden) vertreten sollte, vertrete ich weiterhin, weil sie nun eine kollegin vertreten muss, die krank wurde aufgrund ständiger vertretungen von kolleginnen, die sich krankschreiben ließen, damit man sie nicht für die vertretung abwesender kolleginnen vorsieht.
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hair.
in wiesbaden. im kleinen haus.
mehr oder weniger ausverkauft.
standing ovations. zugaberufe.
na ja. allenfalls drei minus. imho.
auf der bühne: viel action, kaum
spirit. und ohne frank bangert –
und band – wär's nix geworden.
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die suppe, die er mir eingebrockt, habe ich ausgelöffelt.
klaglos. komplett.
warum sollte ich jetzt darüber sprechen wollen?
nein, später auch nicht. sicher nicht. früher vielleicht.
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zeit für zusagen
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